Der Veranstalter:
INUR e. V. Institut für nachhaltige Unternehmensführung und Ressourcenplanung

Ihr Ansprechpartner:
Jens-Uwe Richter, Vorstandsvorsitzender
Otto-Mohr-Straße 9 · 01237 Dresden
Tel. 037204 - 89 601
Fax 037204 - 89 621
http://www.inur.de
info@inur.de

Konferenzablauf Tag 1 (20.03.2013)

Konferenzablauf 20.03.2013

10:00 Uhr






Konferenzeröffnung durch Moderatorin Tina Teucher, Redaktion "forum Nachhaltig Wirtschaften" sowie Jens-Uwe Richter, Vorstand INUR e.V. mit Vorstellung der INUR-"Jahresbilanz"
Grußwort Frank Kupfer, Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft
Grußwort Geert Mackenroth, MdL, Minister a. D.
Grußwort Gerti Töpfer, Oberbürgermeisterin Stadt Riesa

10:30 Uhr



Impulsreferat "Jenseits der Stechuhr – Zukunftsfähige Führung" (Prof. Jörg Menno Harms, Geschäftsführender Gesellschafter, Menno Harms GmbH; Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hewlett Packard GmbH, Böblingen; Mitglied des BITKOM Hauptausschusses, Berlin)

11:30 Uhr
Workshopblock A mit 4 parallelen Workshops

12:30 Uhr
Mittagspause mit Ausstellungsbesuch

14:30 Uhr


Fachvortrag "Biodiversität: ein Thema auch für KMUs? Vom planlosen Gutmenschentum zur fachlich und strategisch sinnvollen Umsetzung" (Dr. Frauke Fischer, Inh. Agentur auf!)

15:15 Uhr
Workshopblock B mit 4 parallelen Workshops

16:15 Uhr
Kaffeepause

17:00 Uhr


Vortrag "Nachhaltige Wirtschaft als Motor gesellschaftlichen Fortschritts in Sachsen." (Dr. Stephan Meyer, Mitglied des sächsischen Landtages, CDU-Fraktion)

17:30 Uhr



Rahmenprogramm mit E-Bike-Fahren rund um die Arena, Werksbesichtigung bei Feralpi (max. 30 Teilnehmer), Brauereibesichtigung, Bobfahrer-Autogrammstunde sowie Rundflug (Selbstkostenanteil 40,- €)

19:30 Uhr



Dinner Speaker "Nachhaltigkeit – reden wir nur oder leben wir sie schon?" (Gunda Röstel, Kaufmännische Geschäftsführerin Stadtentwässerung Dresden GmbH; ehem. Parteivorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN)

20:00 Uhr

Galadinner in Industrieumgebung im Rohrforschungszentrum Vallourec & Mannesmann Tubes Riesa


Moderation: Tina Teucher, Redaktion "forum Nachhaltig Wirtschaften"

Workshopthemen Block A
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis:

Erfolgsfaktoren und Stolpersteine bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit im Unternehmen

Karin Hauser, Inh. "Karin Hauser Zielmentoring" · Jens-Uwe Richter, Inhaber "CNA Consulting" · Bodo Schuster, Unternehmensberater und Dozent

Nachhaltigkeit und CSR im Unternehmen – viel diskutiert, aber selten konsequent umgesetzt. Die Bedeutung nachhaltiger Prozesse im unternehmerischen Alltag steht außer Frage, doch wie kann die Theorie sinnvoll in die Praxis umgesetzt werden? Welche wirksamen Werkzeuge zur fundierten Potenzialermittlung und Mitarbeitermotivation gibt es? Was bedeutet nachhaltige Führung und wie lässt sich Wertschätzung innerhalb einer Firma aufbauen?

Diese und weitere Fragen führen uns durch den interaktiven Workshop und demonstrieren die konkrete Übertragung erlernter Theorie ins Unternehmen. Aussagekräftige Praxisbeispiele sollen durchdachte Nachhaltigkeitsstrategien aufzeigen und Hilfestellung für deren vielseitige Anwendung geben. Mitmachen ist hier ausdrücklich erwünscht.

Diskussionsansätze sind:

  • Erfolgsfaktoren und Stolpersteine für Nachhaltigkeit im Alltag
  • Bewährte Umsetzungsstrategien und –schritte aus der Praxis
  • Wertvolle Impulse für eigene Nachhaltigkeitsprojekte
Unternehmensaufgabe Compliance: Korruptionsprävention und -bekämpfung

Unternehmensaufgabe Compliance: Korruptionsprävention und -bekämpfung

Wie schütze ich mein Unternehmen und meine Mitarbeiter vor Wirtschaftskriminalität?

RA Andreas Riegel, "Transparency International Deutschland e. V."

Nachhaltigkeit wird nicht selten verkannt als "Umweltschutz". Dabei geht es um viel mehr: natürlich um ökologische, aber auch um soziale und gesellschaftliche Aspekte. Nicht zuletzt geht es um die Einhaltung von Regeln und Gesetzen und freiwilligen Kodizes. Die Vermeidung von Regelverstößen im unternehmerischen Alltag wird als "Compliance" bezeichnet.

In diesem Workshop spielt vor allem die Korruptionsprävention und –bekämpfung eine Rolle. Nicht nur Mitarbeiter können sich schuldig machen oder Wettbewerber in Form von Wirtschaftskriminalität, auch das Unternehmen selbst kann haftbar werden.

Diskutieren Sie u. a. diese Fragen:

  • Was ist im Umgang mit öffentlichen Auftraggebern erlaubt und wo liegen Risiken?
  • Wie schütze ich mein Unternehmen und meine Mitarbeiter vor Wirtschaftskriminalität?
  • Welche wirksamen Maßnahmen können Korruption bekämpfen?
  • Was bedeutet Organisationsverschulden und wie lassen sich persönliche Haftung der Geschäftsführung und Unternehmensgeldbußen vermeiden?

Bleibt der "Ehrbare Kaufmann" auf der Strecke?

Bleibt der "Ehrbare Kaufmann" auf der Strecke? Oder: "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!"

Ethik in der Wirtschaft: Vertrauen – Moral – Profit

Waldemar Hötte, Geschäftsführer des Wittenberg-Zentrums für Globale Ethik · Moderation: Tina Teucher, Redaktion "forum Nachhaltig Wirtschaften"

Viele Menschen haben in der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie nach zahlreichen Skandalen das Vertrauen in die Marktwirtschaft, die Unternehmen und ihre Führungskräfte verloren. Für sie herrschen weitverbreitet Egoismus, Profitgier und ein knallharter Wettbewerb, moralische Prinzipien und Werte scheinen auf der Strecke zu bleiben.

Doch gerade das historisch gewachsene Leitbild vom "Ehrbaren Kaufmann" muss unter Nachhaltigkeitsaspekten wieder mehr an Bedeutung gewinnen. Es geht um verantwortungsbewusstes Unternehmertum in der Wirtschaft, mit Blick auf Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Wirtschaftsethik.

Die zentralen Fragen in diesem Workshop lauten:

  • Wo bleibt die Ethik in der Wirtschaft?
  • Schließen sich Profit und Moral in der Marktwirtschaft wirklich aus?
  • Wie kann ein Unternehmer im Wettbewerb verantwortlich handeln?
Nachhaltigkeits-Megatrends I als Chancen für KMU

Nachhaltigkeits-Megatrends I als Chancen für KMU:

Fachkräftesicherung, Innovationsmanagement, Energie-/Ressourceneffizienz und Abfallvermeidung

Frank Jürgen Schaefer, ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH · Michael Kaminski-Nissen, Hewlett-Packard GmbH · Sven Wilhelm, ESAM GmbH · Moderation: Maurizio Gasperi, Inh. "Managecon"

Wie sichere ich meine Fachkräfte und gewinne neue dazu? Wie kann ich mit der Energie und den eingesetzten Materialien besser umgehen? Wie schone ich die Umwelt mit reduziertem Abfallaufkommen? Wer stolpert nicht immer wieder über diese Themen?

Innovative KMU erkennen hier eine enorme Chance, ihre Geschäftsprozesse und Lösungsentwicklungen auf diese Bereiche stärker auszurichten und eine Festigung der eigenen Marktposition zu erreichen.


VertreterInnen von erfolgreichen Unternehmen zeigen ihre Strategien in den Bereichen Fachkräftegewinnung, Innovationsmanagement, Energie-/Ressourceneffizienz und Abfallvermeidung. Dieser Workshop soll als Ideengeber für bestehende und neue Nachhaltigkeitsstrategien in KMU wirken und damit Perspektiven für eine Zukunftssicherung aufzeigen.

Wesentliche Diskussionspunkte sind dabei:

  • Ideen und konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz
  • Ressourcenschonung und Abfallvermeidung zum Vorteil des Unternehmens
  • Nachhaltige Innovationen
  • Sicherung von Fachkräften für die Zukunft
Workshopthemen Block B
Unternehmensaufgabe Compliance: Korruptionsprävention und -bekämpfung

Unternehmensaufgabe Compliance: Korruptionsprävention und -bekämpfung

Wie schütze ich mein Unternehmen und meine Mitarbeiter vor Wirtschaftskriminalität?

RA Andreas Riegel, "Transparency International Deutschland e. V."

Nachhaltigkeit wird nicht selten verkannt als "Umweltschutz". Dabei geht es um viel mehr: natürlich um ökologische, aber auch um soziale und gesellschaftliche Aspekte. Nicht zuletzt geht es um die Einhaltung von Regeln, Gesetzen und freiwilligen Kodizes. Die Vermeidung von Regelverstößen im unternehmerischen Alltag wird als "Compliance" bezeichnet.

In diesem Workshop spielt vor allem die Korruptionsprävention und -bekämpfung eine Rolle. Nicht nur Mitarbeiter können sich schuldig machen oder Wettbewerber in Form von Wirtschaftskriminalität, auch das Unternehmen selbst kann haftbar werden.

Diskutieren Sie u. a. diese Fragen:

  • Was ist im Umgang mit öffentlichen Auftraggebern erlaubt und wo liegen Risiken?
  • Wie schütze ich mein Unternehmen und meine Mitarbeiter vor Wirtschaftskriminalität?
  • Welche wirksamen Maßnahmen können Korruption bekämpfen?
  • Was bedeutet Organisationsverschulden und wie lassen sich persönliche Haftung der Geschäftsführung und Unternehmensgeldbußen vermeiden?

Bleibt der "Ehrbare Kaufmann" auf der Strecke?

Bleibt der "Ehrbare Kaufmann" auf der Strecke? Oder: "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!"

Ethik in der Wirtschaft: Vertrauen – Moral – Profit

Waldemar Hötte, Geschäftsführer des Wittenberg-Zentrums für Globale Ethik · Moderation: Tina Teucher, Redaktion "forum Nachhaltig Wirtschaften"

Viele Menschen haben in der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie nach zahlreichen Skandalen das Vertrauen in die Marktwirtschaft, die Unternehmen und ihre Führungskräfte verloren. Für sie herrschen weitverbreitet Egoismus, Profitgier und ein knallharter Wettbewerb, moralische Prinzipien und Werte scheinen auf der Strecke zu bleiben.

Doch gerade das historisch gewachsene Leitbild vom "Ehrbaren Kaufmann" muss unter Nachhaltigkeitsaspekten wieder mehr an Bedeutung gewinnen. Es geht um verantwortungsbewusstes Unternehmertum in der Wirtschaft, mit Blick auf Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Wirtschaftsethik.

Die zentralen Fragen in diesem Workshop lauten:

  • Wo bleibt die Ethik in der Wirtschaft?
  • Schließen sich Profit und Moral in der Marktwirtschaft wirklich aus?
  • Wie kann ein Unternehmer im Wettbewerb verantwortlich handeln?
Nachhaltigkeits-Megatrends II als Chancen für KMU

Nachhaltigkeits-Megatrends II als Chancen für KMU:

Mobilität, Demografischer Wandel und Intelligente Gebäude

Stefan Liebl, ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. · Matthias Graf, Velotaxi Frankfurt M. Graf · Michael Nordschild, NIK e. V. · Moderation: Maurizio Gasperi

Die Nachrichten sind erschreckend: die Verkehrsströme können mit der Entwicklung nicht standhalten, die Vergreisung der Gesellschaft führt zu neuen Herausforderungen, die Infrastruktur der Gebäude muss überdacht werden. Dabei könnten innovative Unternehmen, diese Trends für eine zukunftsorientierte Planung der Geschäftstätigkeiten und damit der Existenzsicherung optimal nutzen.

Vertreter von Vordenker-Unternehmen zeigen die Möglichkeiten und die Erfolge von Strategien in den Bereichen Mobilität, demografischer Wandel sowie intelligente Gebäude. Dieser Workshop soll als Anregung und Leitfaden für Geschäftsführer und wichtige Entscheider in KMU wirken, um die Chancen dieser Megatrends besser für das eigene Unternehmen nutzen zu können.

Wesentliche Diskussionspunkte sind dabei:

  • Elektromobilität: innovative Lösungen und Analyse eines Fuhrparks eines kleinen Mittelständlers
  • Sehr erfolgreiches Wissensmanagement im Unternehmen: am Beispiel von Pensionären
  • Innovative Lösungen für nachhaltige Gebäude
Weiterbildung "Nachhaltigkeit": Nur ein Thema fürs Management?

Weiterbildung "Nachhaltigkeit": Nur ein Thema fürs Management?

Vorstellung der berufsbegleitenden Weiterbildung "Nachhaltigkeit in gesamtwirtschaftlichen Kreisläufen" der Hochschule Mittweida und deren Umsetzung in Unternehmen

Dr. Dagmar Israel, Hochschule Mittweida - University of Applied Sciences · Dipl.-Ing. Thomas Dietz, Qualitätsmanagementbeauftragter, Intenta GmbH · Martin Günther,
Manager Arbeitsschutz & Energie in der Krempel GmbH & Co. Pressspanwerk KG Thalheim

Nachhaltigkeit beginnt mit Wissen und der richtigen Ausbildung. Nur, wer die vielfältigen Strategien nachhaltiger Unternehmenspolitik kennt, kann sich den Herausforderungen im unternehmerischen Alltag stellen. Führungs- und Fachkräfte, die nachhaltig wirtschaften wollen, brauchen fundiertes und anwendungsbereites Wissen darüber sowie die passenden Lösungsansätze für individuelle Problemstellungen.

Der Workshop stellt mit der berufsbegleitenden Weiterbildung "Nachhaltigkeit in gesamtwirtschaftlichen Kreisläufen" eine Möglichkeit speziell für Geschäftsführer und Mitarbeiter von KMUs vor, praxisnah das notwendige Know-how für eine nachhaltige Unternehmensführung zu erwerben.

Weitere Fragestellungen des Workshops sind:

  • Wo liegen Bildungsbedarfe in den Unternehmen im Themenbereich Nachhaltigkeit?
  • Wie können nachhaltige Bildungskonzepte aussehen?
  • Wer benötigt welches Wissen zur Nachhaltigkeit im Unternehmen?

Konferenzablauf Tag 2 (21.03.2013)

Konferenzablauf 21.03.2013

09:30 Uhr

Impulsvortrag "Sonnige Aussichten – Wie Klimaschutz zum Gewinn für alle wird" (Dr. Franz Alt, Autor, Journalist, Fernsehredakteur)

10:30 Uhr
Workshopblock C mit 4 parallelen Workshops

11:30 Uhr
Kaffeepause

12:00 Uhr


Vortrag "Politik zur nachhaltigen Entwicklung bei Vallourec & Mannesmann Tubes – Strategien, Ziele, Gründe, bisherige Leistungen" (Dr. Thorsten Anke, Vallourec & Mannesmann Tubes)

12:20 Uhr
Workshopblock D mit 4 parallelen Workshops

13:20 Uhr
Mittagspause mit Ausstellungsbesuch

15:00 Uhr




Rahmenprogramm mit verschiedenen Angeboten, E-Bike-Fahren rund um die Arena, Klosterbesichtigung, Besichtigung Teigwaren Riesa, Besichtigung Rohrforschungszentrum Vallourec & Mannesmann Tubes, Werksbesichtigung bei Feralpi (max. 30 Teilnehmer), Rundflug (Selbstkostenanteil 40,- €)


Moderation: Tina Teucher, Redaktion "forum Nachhaltig Wirtschaften"

Workshopthemen Block C
Nachhaltigkeit und CSR: Mehr als ein kommunikatives Feigenblatt?

Nachhaltigkeit und CSR: Mehr als ein kommunikatives Feigenblatt?

Sinnstiftung – Strategie – Kommunikation

Uwe Häfner, Geschäftsführer "Werbeagentur Punkt3" · Carsten Schulz-Nötzold, Inh. "decorum Kommunikation"

Die Themen "Nachhaltigkeit und CSR" haben ein Problem: Sie sind in den letzten Jahren (fast) zur Modeerscheinung verkommen. Unternehmen, Verbände und Regierungen schmücken sich mit unzähligen Labels und verunsichern damit Verbraucher. So wird der "Nachhaltigkeits-Mehrwert" von Produkten und Dienstleistungen immer weniger sichtbar, nachvollziehbar und somit natürlich auch weniger relevant. Inhalt und Leistungsfähigkeit von Kommunikation entscheiden deshalb in erheblichem Maße darüber, wie sich Kunden langfristig zu Unternehmen und Produkten positionieren.

Anhand von Beispielen wollen wir mit einem praxisnahen Workshop zeigen und mit den Teilnehmern diskutieren, wie sich ein sinnhaftes unternehmerisches Engagement nutzbringend und langfristig kommunikativ verankern lässt (Nachhaltigkeit als Haltung!) und wie dadurch unternehmerische Verantwortung für die Gesellschaft (CSR aus Überzeugung!) substanziell tatsächlich entstehen und glaubhaft kommuniziert werden kann.

Schließlich geht es um die Diskussion des Kerns von CSR und dessen zielgerichtete sprachliche und visuelle Vermittlung.

Grundlage der Diskussion werden folgende drei Ebenen sein:

  • Sinnstiftung: Warum wirtschafte ich und zu wessen Nutzen? Was ist in Augen der Gemeinschaft zukunftsrelevant?
  • Strategie: Welche Grundwerte, Unternehmensziele, Projekte sind überhaupt nachhaltig? Wie kann das Geschäft danach ausgerichtet werden? Wie werden die definierten Ziele in den Geschäftsbetrieb eingebettet? Welche Produkte werden daraus entwickelt?
  • Kommunikation: Wie werden all diese Prozesse, Produkte und Maßnahmen kommuniziert? Wie werden bestimmte Ziel- und Anspruchsgruppen angesprochen? Wie entsteht Glaubwürdigkeit?
Weniger ist mehr: Energiecontracting – nachhaltige Konzepte am Energiemarkt...

Weniger ist mehr: Energiecontracting – nachhaltige Konzepte am Energiemarkt als ökonomischer "Selbstläufer"

Energetische Gebäudesanierung und -ausrüstung, Energiemanagementkonzepte und -systeme, Finanzierung und Contracting

Sven Wilhelm, Geschäftsführer "esam GmbH" · Dr. Marina Domschke, ECA-Software GmbH · Thomas Stein, KIT Consulting Unternehmensberatungsgesellschaft mbH · Moderation: Tina Teucher, Redaktion "forum Nachhaltig Wirtschaften"

Begrenzte fossile Energieressourcen und die Notwendigkeit, energiebedingte CO2-Emissionen zu reduzieren, erfordern neue Wege bei der Energieversorgung – Stichwort: Erneuerbare Energien. Gleichzeitig kommt der Ressourceneffizienz eine herausragende Bedeutung zu. Die neue EU-Energieeffizienzrichtlinie, die Ende 2012 in Kraft treten wird, verlangt die Ausschöpfung von Effizienzpotenzialen in Industrie, Öffentlichem Bereich und Privathaushalten. Unternehmen sollen demnach ihre Energieeffizienz bis 2020 um 20% verbessern.

An diesen gewaltigen Umbau der Energiesysteme knüpfen sich vielfältige Problemstellungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die geänderten Rahmenbedingungen verlangen innovative Lösungen, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten, aus denen Chancen, aber auch Risiken erwachsen. In diesem Workshop erfahren Sie, welche (neuen) Möglichkeiten sich auch für Ihr Unternehmen ergeben können.

Im Workshop diskutieren wir vor allem diese Punkte:

  • Anforderungen an die Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie
  • Intelligenter Strom – Smart Metering und Smart Grid
  • Energetische Sanierung von Bestandsgebäuden
  • Finanzierung der Energieeffizienz
  • Contracting: die gemietete Energieanlage
  • Energiemanagementsysteme
  • Gebäudeeffizienz, -bewertung und -ausrüstung, Energiekonzept mit Maßnahmenkatalog
  • Anreize zum energie- und ressourcenbewussten Handeln
Demografischer Wandel: Auswirkungen auf die Altersversorgung

Demografischer Wandel: Auswirkungen auf die Altersversorgung von Unternehmern und Mitarbeitern

Umstellung eines umlagefinanzierten auf ein kapitalgedecktes Altersvorsorgesystem, neue Aufgaben und Wege für Arbeitgeber, Ideen und Lösungsvorschläge für KMU

Rolf Schlagloth (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Meißen) · Peggy Freytag (Geschäftsführerin des Sportclub Riesa e.V.)

Deutschland wird immer älter, doch die finanzielle Absicherung fürs Alter sinkt. Wir alle kennen die Diskussion um den demografischen Wandel, die damit verbundene klaffende Lücke in der Rentenkasse und das Damoklesschwert der Altersarmut. Lange Jahre haben viele Arbeitnehmer für ihren Job gelebt, haben Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt und werden als Pensionäre doch nur auf eine Minimalrente zählen können.

Auch die Unternehmer, also die Arbeitgeber, fordern zufriedenstellende Konzepte zur Rentensicherung. Gerade im Zusammenspiel mit nachhaltigem Wirtschaften ist dieser Faktor der Mitarbeitermotivation nicht zu vernachlässigen. Wir wollen deshalb mögliche Lösungsansätze und Maßnahmen aufzeigen und die Umstellung vom umlagefinanzierten auf ein kapitalgedecktes Altersvorsorgesystem unter stärkerer Beteiligung der Arbeitgeber diskutieren.

Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei:

  • Ideen und Lösungsansätze für KMU und deren steuerliche Auswirkungen
  • Aktuelle politische Ideen der einzelnen Fraktionen nebst Lösungsvorschlägen
Rohstoffpreise und Währungen: Moderne Absicherungskonzepte für Mittelständler

Rohstoffpreise und Währungen: Moderne Absicherungskonzepte für Mittelständler

Möglichkeiten – Instrumente – Praxisbeispiele – Erfahrungsberichte

André Walther, Inh. "contrust in"

Die zunehmende Verknappung natürlicher Ressourcen und die steigenden Abbaukosten ergeben vermehrt Preisschwankungen bei Rohstoffen. Daher ist die Preisabsicherung von Rohstoffen ein zentrales, wirtschaftliches Thema für KMU.

Die Materialkosten in deutschen Produktionsbetrieben betragen durchschnittlich 43% der Gesamtkosten. Die Personalkosten liegen dagegen bei nur 21%. Auch aus diesen Zahlen wird ersichtlich, welchen Stellenwert heutzutage der Einkauf von Rohstoffen in Unternehmen hat und das die Absicherung der Einkaufspreise ein elementarer und existenzieller Bestandteil der Unternehmensplanung werden wird. Jährlich geraten tausende mittelständische Unternehmen in Deutschland durch starke Schwankungen der Rohstoffpreise in Bedrängnis. Nehmen Sie die Absicherung Ihrer Einkaufspreise in die eigene Hand und lernen Sie in diesem Workshop alternative Absicherungskonzepte gegenüber den mitunter teuren Absicherungsprodukten von Banken kennen.

Workshopthemen Block D
Nachhaltigkeit und CSR: Mehr als ein kommunikatives Feigenblatt?

Nachhaltigkeit und CSR: Mehr als ein kommunikatives Feigenblatt?

Sinnstiftung – Strategie – Kommunikation

Uwe Häfner, Geschäftsführer "Werbeagentur Punkt3" · Carsten Schulz-Nötzold, Inh. "decorum Kommunikation"

Die Themen "Nachhaltigkeit und CSR" haben ein Problem: Sie sind in den letzten Jahren (fast) zur Modeerscheinung verkommen. Unternehmen, Verbände und Regierungen schmücken sich mit unzähligen Labels und verunsichern damit Verbraucher. So wird der "Nachhaltigkeits-Mehrwert" von Produkten und Dienstleistungen immer weniger sichtbar, nachvollziehbar und somit natürlich auch weniger relevant. Inhalt und Leistungsfähigkeit von Kommunikation entscheiden deshalb in erheblichem Maße darüber, wie sich Kunden langfristig zu Unternehmen und Produkten positionieren.

Anhand von Beispielen wollen wir mit einem praxisnahen Workshop zeigen und mit den Teilnehmern diskutieren, wie sich ein sinnhaftes unternehmerisches Engagement nutzbringend und langfristig kommunikativ verankern lässt (Nachhaltigkeit als Haltung!) und wie dadurch unternehmerische Verantwortung für die Gesellschaft (CSR aus Überzeugung!) substanziell tatsächlich entstehen und glaubhaft kommuniziert werden kann.

Schließlich geht es um die Diskussion des Kerns von CSR und dessen zielgerichtete sprachliche und visuelle Vermittlung.

Grundlage der Diskussion werden folgende drei Ebenen sein:

  • Sinnstiftung: Warum wirtschafte ich und zu wessen Nutzen? Was ist in Augen der Gemeinschaft zukunftsrelevant?
  • Strategie: Welche Grundwerte, Unternehmensziele, Projekte sind überhaupt nachhaltig? Wie kann das Geschäft danach ausgerichtet werden? Wie werden die definierten Ziele in den Geschäftsbetrieb eingebettet? Welche Produkte werden daraus entwickelt?
  • Kommunikation: Wie werden all diese Prozesse, Produkte und Maßnahmen kommuniziert? Wie werden bestimmte Ziel- und Anspruchsgruppen angesprochen? Wie entsteht Glaubwürdigkeit?
Weniger ist mehr: Energiecontracting – nachhaltige Konzepte am Energiemarkt...

Weniger ist mehr: Energiecontracting – nachhaltige Konzepte am Energiemarkt als ökonomischer "Selbstläufer"

Energetische Gebäudesanierung und -ausrüstung, Energiemanagementkonzepte und -systeme, Finanzierung und Contracting

Sven Wilhelm, Geschäftsführer "esam GmbH" · Dr. Marina Domschke, ECA-Software GmbH · Thomas Stein, KIT Consulting Unternehmensberatungsgesellschaft mbH · Moderation: Tina Teucher, Redaktion "forum Nachhaltig Wirtschaften"

Begrenzte fossile Energieressourcen und die Notwendigkeit, energiebedingte CO2-Emissionen zu reduzieren, erfordern neue Wege bei der Energieversorgung – Stichwort: Erneuerbare Energien. Gleichzeitig kommt der Ressourceneffizienz eine herausragende Bedeutung zu. Die neue EU-Energieeffizienzrichtlinie, die Ende 2012 in Kraft treten wird, verlangt die Ausschöpfung von Effizienzpotenzialen in Industrie, Öffentlichem Bereich und Privathaushalten. Unternehmen sollen demnach ihre Energieeffizienz bis 2020 um 20% verbessern.

An diesen gewaltigen Umbau der Energiesysteme knüpfen sich vielfältige Problemstellungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die geänderten Rahmenbedingungen verlangen innovative Lösungen, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten, aus denen Chancen, aber auch Risiken erwachsen. In diesem Workshop erfahren Sie, welche (neuen) Möglichkeiten sich auch für Ihr Unternehmen ergeben können.

Im Workshop diskutieren wir vor allem diese Punkte:

  • Anforderungen an die Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie
  • Intelligenter Strom – Smart Metering und Smart Grid
  • Energetische Sanierung von Bestandsgebäuden
  • Finanzierung der Energieeffizienz
  • Contracting: die gemietete Energieanlage
  • Energiemanagementsysteme
  • Gebäudeeffizienz, -bewertung und -ausrüstung, Energiekonzept mit Maßnahmenkatalog
  • Anreize zum energie- und ressourcenbewussten Handeln
Früh übt sich: Zusammenarbeit Wirtschaft und Schule zur Fachkräftesicherung

Früh übt sich: Zusammenarbeit Wirtschaft und Schule zur Fachkräftesicherung

Nachwuchsgewinnung durch neue Kooperationsformen

Matthias Ellwart, Evangelische Mittelschule Gersdorf

Immer weniger Unternehmen finden geeigneten Nachwuchs. Engagierte Lehrer möchten sich mit diesem Phänomen nicht zufrieden geben. Schon frühzeitig müssen Stärken und Schwächen, Neigungen und Abneigungen der Schüler erkannt und entwickelt werden, müssen sowohl hochbegabte wie auch lernschwache, sozial benachteiligte oder behinderte Kinder gefördert werden, um ihnen eine berufliche Zukunft zu sichern.

Auf die Frage an Unternehmer, wie sie dem Nachwuchsmangel begegnen, lautet die Standartantwort: "Wir bieten Praktika!" Dann fragen wir nach: "Und? Funktioniert es denn?" Wie würden Sie antworten?

Diskutieren Sie im Workshop:

  • Innovative Berufsorientierungskonzepte
  • Kompetenztrainings für Schüler
  • Praktikumspartnerschaften: Wird UTP, der Unterricht in der technischen Produktion, neu erfunden?
  • Der richtige Einsatz von Schulpraktika zur Nachwuchsgewinnung: Strategien, Fehler, Grenzen
  • Alternativen oder zusätzliche Instrumente zur Erhöhung der Effektivität der Nachwuchsgewinnung an Schulen
  • Gedankenaustausch über die praktische Umsetzung an Schulen und in Unternehmen
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis:

Erfolgsfaktoren und Stolpersteine bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit im Unternehmen

Karin Hauser, Inh. "Karin Hauser Zielmentoring" · Jens-Uwe Richter, Inhaber "CNA Consulting" · Bodo Schuster, Unternehmensberater und Dozent

Nachhaltigkeit und CSR im Unternehmen – viel diskutiert, aber selten konsequent umgesetzt. Die Bedeutung nachhaltiger Prozesse im unternehmerischen Alltag steht außer Frage, doch wie kann die Theorie sinnvoll in die Praxis umgesetzt werden? Welche wirksamen Werkzeuge zur fundierten Potenzialermittlung und Mitarbeitermotivation gibt es? Was bedeutet nachhaltige Führung und wie lässt sich Wertschätzung innerhalb einer Firma aufbauen?

Diese und weitere Fragen führen uns durch den interaktiven Workshop und demonstrieren die konkrete Übertragung erlernter Theorie ins Unternehmen. Aussagekräftige Praxisbeispiele sollen durchdachte Nachhaltigkeitsstrategien aufzeigen und Hilfestellung für deren vielseitige Anwendung geben. Mitmachen ist hier ausdrücklich erwünscht.

Diskussionsansätze sind:

  • Erfolgsfaktoren und Stolpersteine für Nachhaltigkeit im Alltag
  • Bewährte Umsetzungsstrategien und -schritte aus der Praxis
  • Wertvolle Impulse für eigene Nachhaltigkeitsprojekte